Trendsportart Kitesurfen

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Ein neuer Trendsport erobert seit einigen Jahren die Strände dieser Welt, das Kitesurfen. Dabei steht man auf einem Surfbrett und lässt mithilfe eines großen Lenkdrachens - dem Kite durch das Wasser und durch die Lüfte ziehen. Das zum Kitesurfen verwendete Kiteboard hat im Gegensatz zu anderen Surfboards keine besonderen Fähigkeiten was den Auftrieb anbelangt - es dient in erster
Linie dazu sich auf dem Wasser halten zu können.

Die Bretter sind 120 bis 160 cm lang und 25 bis 45 cm breit, der Auftrieb entsteht hauptsächlich durch die Fahrt übers Wasser. Am Kiteboard ist man meist nur durch Schlaufen befestigt, einige Sonderformen der Boards haben jedoch auch feste Bindungen ähnlich wie beim Snowboard. Durch den Schirm erhält man den Auftrieb, je nach Können gibt es spezielle Schirme für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis. Der Schirm der wie ein Lenkdrache mittels Leinen gesteuert wird ermöglicht es einem bis zu 48 Meter in die Luft aufzusteigen und bis zu 250 Meter weit zu springen, diese Höhen und Entfernungen wurden aber bis jetzt nur von absoluten Vollprofis erreicht.

Diese Daten verwirklichen das Kitesurfen durchaus auch ein gefährliches Hobby sein kann, einige Todesfälle belegen dies. Doch wenn man einen von Profis angebotenen Anfängerkurs belegt und sich am Anfang nicht selbst überschätzt, kann eigentlich nicht viel passieren. Die Technik selbst ist leichter zu erlernen als man denkt, es soll sogar leichter sein das Kitesurfen zu lernen als Windsurfen oder „herkömmliches“ Surfen. Inzwischen kann man an so gut wie jedem größeren Urlaubsstrand Deutschlands die neue Trendsportart erlernen, Kurse werden meist vom Frühling bis zum Herbst angeboten. Gutscheine fürs Kitesurfen kann man inzwischen in fast ganz Deutschland kaufen, egal ob man den Gutschein Hamburg, Berlin, Leipzig oder München erstehen möchte.

Um sich keiner Gefahr auszusetzen raten erfahrene Kitesurfer zu folgenden Tipps: Wichtig ist es die Wind und Wetterbedingungen gut einzuschätzen und bei Sturmgefahr oder Unwetterwarnungen auf das Kitesurfen zu verzichten. Das Material genauestens auf Fehler untersuchen. Auf Aufwinde und gefährliche Uferbeschaffenheiten zu achten - spitze Steine oder seichtes Wasser können schnell zur Gefahr werden. Niemals alleine Kiten sondern immer mit mindestens einem Partner. Da man auch an Land mit dem Kiteschirm gewaltige Sprünge machen kann sollten Anfänger nur über Wasser üben um im Falle eines Absturzes möglichst weich zu landen. Schutzkleidung wie Helm und Neoprenanzug sollten immer getragen werden. Darauf achten genügend Sicherheitsabstand zu anderen Kitesurfen und Badegästen einzuhalten. Hält man sich an diese Tipps können die meisten Gefahren minimiert werden, ein Restrisiko bleibt natürlich trotzdem dennoch ist Kitesurfen statistisch gesehen ungefährlicher als etwa Fussball.