Mediterraner Surfurlaub

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In den 50er Jahren erlebte das Surfen einen regelrechten Boom in den Staaten. Damals entdeckten viele Amerikaner die Trendsportart für sich - seitdem werden die Wellen rund um den Globus mit ihren Surfbrettern geritten.

Neben den beliebten Küsten auf Hawaii, in Kalifornien oder in Australien gehören aber auch die Strände Europas zu den häufigsten Anlaufstellen. Am Atlantik treffen sich unter anderem jedes Jahr unzählige Surfer und Anfänger, die das Meer auf ihren Brettern erobern wollen. Diverse Kurse bieten Neulingen die Möglichkeit, die Kunst des Surfens zu lernen. Unter http://www.wavetours.com/wellenreiten/in/frankreich/ gibt es alle Informationen rund um die kultige Sportart.

Michel Barland, Georges Henebutte (der Erfinder der Leash) und Joel de Rosnay gründeten 1955 den ersten Surf-Club in Frankreich. Seitdem bietet das Land den Surfern eine Vielzahl an Möglichkeiten, ihrer Leidenschaft zu frönen. In den Städten Mimizan, Moliets, St. Girons, Seignosse, Vieux Boucou oder Carcans Plage kommen sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene auf ihre Kosten.

Die Geschichte des Surfens

Seit mehr als 1.000 Jahren werden Wellenreiter auf der ganzen Welt beobachtet. Von den Polynesiern erfunden wurden die Wellen anfangs nur mit dem eigenen Körper besurft. Später kamen kleinere Baumstämme (Binsenbündel), hölzerne Planken (Bretter) und Kanuspitzen hinzu, die den Surfer den nötigen Auftrieb gaben. In der darauf folgenden Zeit wurden größere Bretter benutzt, um im Liegen, im Sitzen oder im Stehen über das Wasser zu gleiten. Besonders in Tahiti, einer Insel im Süd-Pazifik, wurde das Surfen im Stehen von Frauen, Männern und Kindern gleichermaßen weiterentwickelt.

Von Tahiti aus gelang der Trendsport auf die Marquesas-Inseln, nach Neuseeland, Rapa, auf die Osterinsel und nach Hawaii. Auf der Inselkette im Pazifischen Ozean wurde das Surfen zur Schrägfahrt ausgearbeitet, bis der erste Wellenreiterwettkampf veranstaltet wurde. Das Makahiki-Fest lockte tausende Zuschauer nach Hawaii und legte den Grundstein für den bis heute andauernden Nationalsport der Insel.

Der Weg nach Frankreich

In Frankreich wurde Surfen entdeckt, nachdem ein paar Waldarbeiter im Atlantischen Ozean badeten und 1896 ein Wasserspiel erfanden. Damals versuchten die jungen Männer, auf herumtreibenden Baumstämmen im Meer zu reiten, indem sie diese längs durchschnitten, damit sie besser auf dem Wasser schwimmen konnten. Ein paar Jahre später brachte der Architekt und Ingenieur Adrien Durupt in Kalifornien ein Surfbrett mit - seitdem gilt er als der erste europäische Surfer. Nur wenige Jahre später führte der Kameramann, Filmproduzent und Filmemacher Peter Viertel das Surfen an die baskische Küste in Frankreich ein. Seitdem wird dort der Wellensport ganz groß geschrieben.