Das Great Barrier Reef

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Alle Tauchsportler träumen davon, einmal die Wunder des wohl bekanntesten Korallenriffs der Welt zu entdecken. Das Great Barrier Reef ist zudem auch das größte Riff dieser Art, das unser Planet zu bieten hat. Aus diesem Grund hat die UNESCO das Barrier Reef auch zum Weltnaturerbe erklärt, wohlwissend, dass viele Menschen diesen Ort sogar als eines der natürlichen Weltwunder ansehen. Entdeckt wurde das Great Barrier Reef von dem berühmten Seefahrer James Cook, der anno dazumal seinen Augen kaum trauen wollte.

Das Paradies für Taucher

Alle leidenschaftlichen Taucher wollen zumindest einmal in ihrem Leben dort tauchen gehen. Das Great Barrier Reef bietet einen Artenreichtum, der schier unbegreiflich ist. Für Australien ist es zudem ein lukratives Ballungszentrum für den Tourismus. Wer einmal dort hinreisen möchte, findet Informationen zum Beispiel auf http://www.umfulana.de/australien/reisen. Der Weg bis an das andere Ende unserer Erde lohnt sich in jeden Fall. Mit seinen 359 Hart-Korallenarten ist das Riff die mit Abstand größte von Lebewesen geschaffene Struktur auf der Erde. Es bietet Lebensraum für eine Vielzahl von weiteren Arten. Zum Beispiel sind dort 80 Arten von Weichkorallen und Seefedern, 1.500 Fischarten, 1.500 Schwammarten, 5.000 Arten von Weichtieren, 800 Arten von Stachelhäutern und unzählige Vogelarten beheimatet. Riesige Karetts- oder Suppenschildkröten begegnen den Tauchern hier mit stoischer Gelassenheit. Ungefähr zwei Millionen Touristen besuchen das Riff jedes Jahr. Sie kommen in jeder Saison und geben mehrere Milliarden Dollar aus, um dieses einzigartige Naturwunder mitzuerleben. Entsprechend wichtig ist natürlich der marine Tourismus für Regionen rund um das Riff. Es gibt etwa 820 Anbieter von Fahrten zum Riff, die ungefähr 1.500 Boote, Hubschrauber und Kleinflugzeuge für die Trips zur Verfügung stellen. Wie bereits angesprochen, sind die Tauchreviere hoch frequentiert und vor allem am äußeren Gürtel des Riffs geradezu ideal. Diese Region nennt man auch das Outer Barrier. Dort ist auch die Sicht im Wasser wesentlich besser, da sich in der Nähe zum offenen Meer weniger Sedimente im Wasser ablagern können. In vielen Fällen sind die umgebenden Gebiete mit Netzen abgegrenzt, damit Taucher und Schnorchler vor Angriffen von Riff-Haien oder Muränen besser gefeit sind.

Für alle Nichttaucher

Es ist auch möglich, das Great Barrier Reef mit eigenen Augen zu erleben, ohne dafür selbst ins Wasser gehen zu müssen. Mit Glasbodenbooten können die Besucher trockenen Fußes die Korallen und Fische begutachten und dabei in aller Ruhe Australiens Bier oder eine Limo genießen. Die bereits angesprochenen Riff-Haie und Muränen können einem dann natürlich auch nichts mehr anhaben. Gerade für Familien, die sich nur wenige Tage am Barrier Reef aufhalten, ist diese Variante natürlich besonders attraktiv.